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Startseite2021-11-24T11:08:38+01:00

Es ist an der Zeit!

Wir sind leidenschaftlich erwerbstätige Musikfrauen* aus Sachsen. Wir schaffen Werte in den Bereichen: Art, Business, Media und Tech. Von der Dirigentin*, Managerin*, Unternehmerin*, Musikerin*, Produzentin* bis hin zur Technikerin* will Music S Women* als regionale Initiative die Leistung und das Potenzial von Musikfrauen* in Sachsen sichtbar machen.

Wir wollen langlebige Strukturen für Musikfrauen* fördern, abbilden, reflektieren und gemeinsam mit Euch Lösungen erarbeiten und umsetzen. Inspirieren wollen wir dabei ganz klar nicht nur unsere Kolleginnen, sondern auch unsere männlichen Kollegen. Es geht nur mit Euch gemeinsam! Music S Women* versteht sich als ein offenes, transparentes und agiles Netzwerk, fest verankert in der sächsischen Musik-und Kreativlandschaft und in verantwortungsvollem Austausch mit anderen Akteurinnen und Akteuren. Teilhabe und Mitbestimmung stehen im Fokus, unabhängig von Alter, Herkunft, Genre oder Professionalisierungsgrad.

Auf nationaler Ebene sind wir eins von 16 Ländernetzwerken und somit Teil der bundesweiten Initiative „Music Women Germany“. Der „Landesverband für Kultur und Kreativwirtschaft e.V.“ vertritt uns juristisch.

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BotschafterInnen und BOtschafter

„Wir schreiben das Jahr 2021 und in der Kulturbranche besteht ein Genderpaygap von 30%. Musikbranche! Das müssen wir ändern. Macht eure Playlisten paritätisch, ladet Frauen* in eure Sendungen ein, nehmt Künstlerinnen* unter Vertrag, stellt Frauen* ein – insbesondere für wichtige Führungspositionen! JETZT ist die richtige Zeit dafür.“

Alin Coen, Singer-Songwriterin

„Die Music Women* Initiativen sind ungemein wichtig. Sichtbarkeit herzustellen für integrale Probleme der Branche, das den-Finger-in-die-Wunde-legen, die zehrende Arbeit: All das ist nicht hoch genug zu schätzen und unbedingt unterstützenswert. Wir versuchen mit unserer Agentur und unserer Arbeit Teil der Lösung zu sein und mehr Frauen* und divers besetzte Projekte auf – möglichst große und viele – Bühnen zu bringen.

„Leider leider hängt das Relativieren und Infragestellen der Fähig- und Fertigkeiten einer Musikerin (ganz im Besonderen dann nochmal Sängerin) wie Kacke am Schuh und es bedarf im Vergleich zu Musikern gleichbleibend allermindestens doppelter Mühe und Anstrengung, sich für einen Job zu profilieren und ernst genommen zu werden. Music S Women* ist ein Musikerinnennetzwerk, welches sich stellvertretend für Musikerinnen in Sachsen aufgestellt hat und zielstrebig begonnen hat, an den richtigen Stellen bissfest zu sein und in höchstem Maß Engagement und Konstruktivität im Austausch mit Veranstaltern an den Tag legt. Das ist ultimativ unterstützenswert! Was wir brauchen ist ein Schulterschluss und ein Netzwerk wie dieses, welches sich für unsere Interessen einsetzt, damit wir die gleichen Chancen im Beruf bekommen, wie unsere männlichen Kollegen.“

die Herrmann, Songwriterin und Autorin

„Die Gründungsveranstaltung von Music S Women* war für mich sehr inspirierend. Es ist fantastisch zu wissen wie viele gute Musikfrauen* hier in Sachsen leben, wirken und durch ihre Arbeit die Branche gestalten.“

Freya Arde, Komponistin

„Ich bin sehr dankbar für Menschen wie die hinter Music S Women, weil sie mir für dieses so wichtige Thema die Augen geöffnet haben. Wenn man in dieser Welt groß wird, wird vieles normal, was nicht normal sein darf und was einem selbst gar nicht mehr auffällt. Ich habe mittlerweile ein Bild, das für mich die Wichtigkeit des Feminismus ausmacht: Stellt Euch vor ein Mann wird in einem großen Heim nur mit Frauen untergebracht. Lasst es kurz wirken. Und dann stellt Euch vor, eine Frau wird in einem großen Heim nur mit Männern untergebracht. Was macht das mit Euch? Und genau dieser Unterschied darf nicht normal sein. Und da setzt der Feminismus, meiner Meinung nach, an. Erst wenn dieses Bild keinen Unterschied mehr in seiner Wirkung macht, sind wir in der Gleichstellung der Geschlechter angekommen. Und vielleicht können wir dann endlich von den Gemeinsamkeiten sprechen und nicht immer nur von den Unterschieden. Und vielleicht können wir dann endlich von Menschen sprechen und nicht mehr nur von Frau oder Mann. Danke an alle, die sich diesem Thema verschrieben haben. Und danke auch an alle Männer, die uns bereits auf Augenhöhe und mit Respekt begegnen!“

Nadine Maria Schmidt, Singer-Songwriterin

„Ich wünsche mir viel mehr Diversität in meinem Business und möchte nicht ständig nur von weißen Hetero- Cis – Männern umgeben sein. Alle anderen Menschen sollten genauso viel Platz und Raum einnehmen, denn uns fehlen noch viele Kompetenzen in den Teams, wenn kaum, oder keine Frauen, nicht binäre, trans oder genderqueere Menschen vertreten sind, die einen völlig anderen Erfahrungsschatz mitbringen. Ich liebe es in gemischten Teams zu arbeiten, möchte aber auch die Möglichkeit haben Safe- Spaces zu schaffen. Im Moment sieht die Landschaft noch recht eintönig aus, aber mit diesem Netzwerk könnte sich einiges bewegen. Ich freu mich sehr darauf!“

Sarah Lesch, Singer-Songwriterin
Das gender pay gap im Musikgeschäft ist riesig und Musikfrauen* vor, hinter und auf der Bühne noch immer nicht genügend repräsentiert. Und warum? Weil im Jahr 2021 Männer nach wie vor am liebsten mit Männern arbeiten. It sucks! Diesen Zustand zu ändern und das Musikgeschäft divers und inklusiv aufzustellen, muss die Aufgabe aller Akteur:innen sein. Es geht letztlich um nicht weniger als die Frage, wessen Stimme, wessen Kunst und wessen Einfluss Gewicht hat. Niemals sollte das abhängig sein von Geschlecht, Herkunft oder Hautfarbe. Graswurzel-Organisationen wie Keychange und Music S Women* spielen bei der Lösung dieses Problems eine riesige Rolle. Sie machen an den richtigen Stellen Druck, klären auf, widersprechen, sensibilisieren und sind Anlaufstelle. Ich supporte diese Arbeit und nutze meine Kanäle – Online und im Radio – um under-represented voices aktiv eine Bühne zu geben.
Martin Joerg Hommel, Miserable Monday

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